"Wir gründen eine Traditionsverein"                                >>  ... zum Regimentslied
   ... 20 Jahre und kein bisschen müde ...
 

Regiment 2014 (20 Jahre BSE)

Ein kleiner Freundeskreis aus alten Schulfreunden, Nachbarsjungen, Kommilitonen und Handballrecken traf sich seit den 80ziger Jahren u.a. zum Maibaum setzen, sowie alljährlich um 11.11. Uhr op Wieverfasteleer in Kölle und op Karnevalsonntag in Holwig, um gemeinsam Spaß zu haben und dem Gerstensafte zu frönen. Diese Treffen erfolgten ganz in der Tradition der Vorbilder aus dem Hause Schmitz, deren berühmt-berüchtigter Karnevals-Sonntag seit Jahrzehnten ein offizieller Geheimtipp für Freunde und Nachbarschaft war.
Die junge Generation startete zusätzlich erste zarte Versuche, kleinere Partys am Karnevalsfreitag zu installieren. Eines Tages bei einem der Treffen am 11.11.1993 zum Karnevalsauftakt „op dem Aldermaat“, in einer Zeit, als es zwar noch keine Polizeisperren und 1.000.000 angetrunkene Immis gab, aber sich trotzdem wahre Massen von Jecken den neuen Aufgaben der Session schonungslos stellen wollten, trübte wie in den Jahren zuvor der Umstand die euphorische Stimmung, dass einige Stunden damit vertrödelt wurden, sich überhaupt zu finden – vergeudete wichtige Stunden, sich dem Klassenziel zu nähern.

Angeregt durch die tollen Kostüme und Uniformen anderer Gesellschaften reifte ein praktischer Entschluss: Wir müsse jet maache! Und was bot sich mehr an als eine anständige Kopfbedeckung, die dem Suchenden als tüchtiger Wegweiser dienen könne. Als Vorlage diente zunächst eine Senatsmütze der Großen Kölner, die war nämlich schnell gefunden. Schließlich wohnte als direkter Nachbar zum Hause Schmitz der legendäre Onkel Eddi (Ehrensenator), ein lebendiges Vorbild gelebten rheinischen Frohsinns. Doch welche Farben sollten die Mütze schmücken, was würde die aktuelle Zeit voller Katastrophen und verrückter Geschichten vor BSE und Rinderwahn angemessen abbilden? Verrückt, ja, das war ein erstes Motto; unser Kopfschmuck sollte in jedem Falle anders sein. Da hatte Ditze, der erste 1. Vorsitzende im Gründungsrat, eine Idee. Im November konnte es schon recht kühl sein, ein Fell musste her, und er hatte sogar gleich eins zur Hand: ein Stoff in Kuhfell-Optik lag zufällig in seinem Auto. Und so nähten nach einer durchzechten Nacht, Norbert NvdS (späterer Kassenwart), Stephan (Präses) und Ditze (späterer Ehrenvorsitzender) ihre ersten Mützen im Kuhfell-Design.

Angeregt durch einen kleinen Junggesellenverein aus Stollwerk fasste man den Entschluss, ebenfalls einen kleinen Club zu gründen – zumal die Partnerinnen Kassandra (Westfalenbeauftragte), Astrid (Tamborinmajorin und Doro Sekt(en)beauftragte) bereits Feuer und Flamme für die neue Kuhmode waren. Verschiedene Namensideen kursierten, am Vortag hatten die Gründer gemeinsam eine inspirierende Stunksitzung besucht, aber die Namensgeburt war nicht einfach - es sollte ja etwas einzigartiges sein. Angeregt durch das „Missionswerk Rheinischer Frohsinn“ von Jürgen Becker und Jünnemann in fruchtbarer Paarung mit der damals aktuellen „IG Verkehrsberuhigung Holweide-Süd“ entstand die Vereinsidee „IG rechtsrheinischer Frohsinn“. Allerdings wollte der Vorstand auf das damit verbundene Vereinstamtam verzichten: „Nein“, hieß die Parole, „keine Statuten, keine Vorschriften frei nach dem Motto: „Wer kütt, dä kütt, un wer nit kütt, dä hät frei!“ Wir schreiben das Jahr 1994, die IG rechtsrheinischer Frohsinn n.e.V. war erfolgreich gegründet.

Doch in einer Stadt wie Köln, in der Traditionsregimenter das Bild des Karnevals bestimmen, wollten die Frohsinns-Freunde nicht ganz zurückstehen. Deshalb fand sich schnell – angeregt durch die realen verrückten Kühe auf deutschen Wiesen – das „1.BSE-Traditionsregiment Kölle“. Jedoch sollte das neue Regiment eine Persiflage auf die meinst doch sehr ernsten bereits bestehenden Traditionsregimenter sein.

Auf Grund der hohen Belastung des Präsidenten wurde in Jahre 2004 das erste Präsidentendoubel im Kölner Karneval eingeführt!

 

Regiment 2011
   
 

Regiment 2005

 

 

Regiment 2004 (10 Jahre BSE)